Wie Online-Zahlungen die Landschaft der Hotel-Reservierungen neu definieren

Wir befinden uns gerade am Beginn einer bedeutenden Phase des Wandels im Bereich Online-Zahlungen. Wir von Availpro sind bestrebt, unseren Kunden dabei zu helfen, neue Trends frühzeitig zu erkennen und sich darauf einzustellen, um ihren Nutzen daraus zu ziehen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir eine Reihe von Blog-Posts rund um die Zukunft der Zahlungsabwicklung in der Hotelbranche. Wir haben im letzten Monat mit dem Standpunkt von Julien Touraine, unseren globalen Vertriebsleiter, begonnen; heute wird unser CTO Antoine Buhl tiefer auf diese Eigenart der Hotelindustrie eingehen.
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#2 – Wie Online-Zahlungen die Landschaft der Hotel-Reservierungen neu definieren

Seien wir ehrlich. Das Thema der Online-Zahlungen ist vielleicht nicht das attraktivste Thema, aber es ist ein wichtiges. Das liegt daran, dass wir uns aktuell am Anfang einer wichtigen Umwandlungsphase der Online-Zahlungen befinden.

Bei Availpro spielen wir gerne Spiele. Eines davon ist das klassische Spiel „Was passt nicht in die Reihe?“. Denken Sie mal kurz darüber nach, wie Sie die folgenden Online-Käufe tätigen: Flüge, Zugfahrkarten, Kleidung und Hotels.

Richtig, Sie haben es erfasst: Das Hotel sticht heraus. Aus irgendeinem Grund sind wir bei dieser Art des Kaufs weiterhin nicht unbedingt verpflichtetet, die Dienstleistung im Voraus zu bezahlen. Dies geschieht oft nachher, beim Check-Out.

Wir sollten uns fragen, was an diesen Kaufverfahren so besonders ist, wenn wir es mit ähnlichen Vorgängen vergleichen, die wir aus der restlichen Welt des Online-Handels kennen, oder sogar mit Flugtickets.

Finden Sie das nicht merkwürdig? Stellen Sie sich vor, Sie fliegen in den Urlaub: Wenn der Flieger landet, bittet das Kabinenpersonal Sie vor dem Ausstieg, die Rechnung zu begleichen. Das klingt völlig verrückt, aber genau das machen wir, jeden Tag, wenn wir aus einem Hotel auschecken. Dies ist eine besondere Eigenheit des Gastgewerbes.

Aber wenn Sie darüber nachdenken, führt sie eigentlich zu vielen Schwierigkeiten. Ich denke, dass wir uns durchaus fragen sollten: Möchte der Kunde dies wirklich? Müssen sie wirklich die Möglichkeit haben, zu sagen: „Nein Danke, ich verpflichte mich jetzt nicht, ich werde nach meinem Aufenthalt im Hotel zahlen.“

Wenn man heute über Airbnb beispielsweise eine, zwei oder auch drei Wochen in einer Villa bucht, so bezahlt man den Gesamtpreis für den Aufenthalt, bevor man auch nur einen Fuß in die Villa setzt. Die übliche Vorgehensweise der Hotels ist keine Praxis, an die diese Airbnb-Nutzer gewöhnt sind.

Sie sind mit ähnlichen Methoden aus der Welt des Online-Handels vertraut. Auch aus diesem Grund werden sich die Online-Zahlungen im Gastgewerbe in den nächsten Jahren weiterentwickeln – genau wie Reservierungen. Und bei Availpro und FASTBOOKING konnten wir schon bei einer Reihe unserer Hotelkunden den Beschluss beobachten, dass einige Angebote und Reservierungen im Voraus bezahlt werden müssen.

Die Angebote sind einfach, aber sie sind alle im Voraus bezahlt. Und es funktioniert. Es funktioniert wirklich gut. Es stimmt, einige ORBs haben sich dafür entschieden, der Idee den Vorzug zu geben, dass eine Buchung schneller umgewandelt oder vom Kunden getätigt wird, wenn „Kostenlose Stornierung“ überall in leuchtend grüner Schrift angezeigt wird. Ja, dies würde zu etwas mehr Buchungen führen, aber auf Kosten einer verrückten Stornoquote. Das größte Online-Reisebüro, das solche Argumente anführt, hat eine Stornoquote von bis zu 50%!

Die Förderung einfacher und klarer vorausbezahlter Buchungen ist ein starker Trend, an dem Sie unbedingt teilhaben sollten.

Ist es nicht an der Zeit für eine Veränderung?

Wenn Sie mehr Infos über automatisierte Zahlungslösungen wünschen, können Sie einen Blick auf unsere PSPS-Connect-Infografik werfen oder die gesamte Artikelserie lesen:

 

 

Antoine-Buhl Antoine Buhl – Chief Technology Officer – Availpro

Nach seinem Studienabschluss machte ich mich selbstständig und half bei der Gründung verschiedener Start-Up-Unternehmen mit, unter anderem Hypnotizer (Video-Streaming) und PixVillage (Fotoaustausch-Plattform). Ich kam zu Availpro, um sowohl Plattformen als auch Produkte zu entwickeln. Die Erarbeitung innovativer Apps und die Prozesse, die zu ihrem Erfolg führen, faszinieren und begeistern mich.

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