Online-Zahlungen – Was sind die Risiken?

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Gerade jetzt stehen wir am Anfang einer bedeutenden Phase des Wandels im Bereich Online-Zahlungen. Wir von Availpro sind bestrebt, unseren Kunden dabei zu helfen, neue Trends frühzeitig zu erkennen und sich darauf einzustellen, um Ihre Vorteile zu entdecken. Aus diesem Grund veröffentlichen wir eine Reihe von Blog-Post`s rund um die Zukunft der Zahlungsabwicklung in der Hotelbranche. In der letzten Woche rund um dieses Thema gibt unser CTO Antoine Buhl Ihnen Empfehlungen, wie Sie die Zahlung für Ihr Hotel und Ihre Gäste sicher gestalten.
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#4 – Online-Zahlungen – Was sind die Risiken?

Man kann nicht über Online-Zahlungen sprechen, ohne die Sicherheit zu erwähnen, und leider wird das Hotelgewerbe von Hackern immer noch als einfaches Ziel betrachtet.

hackersDie meisten Anbieter von Sicherheitslösungen versuchen, ein Angstgefühl auszulösen, und sprechen über all die furchtbaren Hacker. In gewisser Weise haben Sie Recht, weil viele Hackergruppen und Organisationen in den letzten vier oder fünf Jahren meisterhaft unser Gewerbe anvisiert und geschickt die Kreditkarteninformationen der Gäste ergaunert haben.

Da die Kreditkartenangaben kompromittiert wurden, haben fast alle großen internationalen Ketten in den letzten Jahren Kartenpiraterie im großen Stil erlitten. Beispiele hierfür sind Hilton, InterContinental und Hyatt. Kürzlich gab es auch den Fall bei Orbitz Travel, wo 880.000 Kreditkartendaten innerhalb von zwei Jahren verloren gingen. (Quelle: BankInfo Security, 20. März 2018)

Der weltweite Zahlungsbetrug beläuft sich auf mehrere zehn Milliarden Dollar. Die schlechte Nachricht ist, dass dieser Betrug blitzschnell zunimmt. Dies ist auf zwei Gründe zurückzuführen: Zunächst gibt einen schnellen Anstieg der Karten- und Online-Zahlungen, insbesondere in den asiatischen Ländern. Zum Anderen ist im mobilen Umfeld Sicherheit ein Hauptelement und viele Beteiligte sind einfach noch nicht darauf eingestellt.

Die Hotellerie ist in Bezug auf Sicherheit und Umgang mit Kreditkarteninformationen zu spät dran. Zum Beispiel erhalten einige Hoteliers immer noch Bankkartennummern per E-Mail, oder in ihrem Büro fliegen Papierfetzen mit aufgedruckten Kreditkartennummern herum.Aber Großanbieter wie Visa und MasterCard investieren in Sicherheit, um diese Praktiken zu beseitigen.

Wie können Hoteliers dieses Sicherheitsproblem angehen? Sie müssen mit Anbietern zusammenarbeiten, die über passende Zertifizierungen für Zahlungen und Kartenmanagement übereinstimmen. Dies trägt den Namen Security Payment Card Industry Standard (PCI DSS).

Erst dann kann das Problem der hohen Stornierungsraten angegangen werden, da Reservierungen mit ungültigen Karten leicht gemacht werden können, die dann wiederum Stornierungen erzeugen.
Dann gibt es wiederum das Betrugsproblem, wenn Menschen versuchen, die Karte von anderen Personen zu nutzen.

Und wenn Sie eine Reservierung haben, die durch eine ungültige Karte oder einen Betrug verursacht wurde, ist es eine Reservierung, die blockiert bleibt und nicht unbedingt wieder auf den Markt kommt.

Eine andere Lösung ist die Erwägung einer Automatisierung für Ihr Buchungssystem und über Ihren Channel Manager. Damit sparen Sie Zeit und erhalten zuverlässigere und sicherere Buchungen, was die Verfügbarkeit optimieren kann, und so zu einem besseren Umsatz führt.

Über einige OTAs kann man inzwischen eine automatisierte Buchung anbieten. Die Kartenangaben des Buchers werden gesammelt und Ihnen zugeschickt. Bei Availpro haben wie auch eine andere Lösung: Wenn Ihr Kunde eine Buchung auf Booking.com vornimmt, erlauben wir es Ihrem Channel Manager automatisch, die Kreditkartendaten Ihres Kunden einzuholen, die dann an einem Zahlungsanbieter geschickt wird.

Im Falle einer Buchung mit Vorauszahlung wird über diese innovative Lösung die Kreditkarte des Kunden automatisch belastet. Und im Falle einer Reservierung ohne Vorauszahlung wird die Karte geprüft. Schlussfolgend wird entweder die Zahlung ins PMS eingegeben oder Ihnen zugesandt.

Die Handhabung der Zahlungen durch Ihr Hotel spielt auch eine Rolle (Das Beste aus mobilen Zahlungen machen) beim Umgang mit Risiken, abhängig davon, ob Sie sich für die Gateway- oder „Sammelmethode“ entscheiden.

Durch diese Abbuchungsmethode gestaltet sich die Anfechtung ganz einfach: Der Kunde fechtet die Zahlung bei seiner Bank an, die fast automatisch die Zahlung rückgängig macht.
Die Bank berechnet dann den abgebuchten Betrag, so dass das Geld dorthin zurücküberwiesen wird, wo es herkommt. Aus diesem Grund kümmert sich der Eintreiber um das Anfechtungsverfahren, genannt „Rückbuchung“.

Im Falle eines Gatewaymechanismus fällt jegliche Regelung dieser Anfechtungen Ihrer Bank und Ihrer Zuständigkeit zu.

Wir arbeiten mit verschiedenen Zahlungsanbietern wie PayPal, Ogone, 3C, Saferpay usw., die alle Zahlungsmittel automatisieren.

 


Wenn Sie mehr Infos über automatisierte Zahlungslösungen wünschen, können Sie einen Blick auf unsere PSPS-Connect-Infografik werfen oder die gesamte Artikelserie lesen:

 

 

Antoine-Buhl Antoine Buhl – Chief Technology Officer – Availpro

Nach seinem Studienabschluss machte ich mich selbstständig und half bei der Gründung verschiedener Start-Up-Unternehmen mit, unter anderem Hypnotizer (Video-Streaming) und PixVillage (Fotoaustausch-Plattform). Ich kam zu Availpro, um sowohl Plattformen als auch Produkte zu entwickeln. Die Erarbeitung innovativer Apps und die Prozesse, die zu ihrem Erfolg führen, faszinieren und begeistern mich.

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